Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Hartberg
 
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Vortrag

Am Montag, dem 26. März 2016 hielt der Hartberger Historiker SR Hans Hofer einen interessanten Vortrag über Hartberg zur Zeit der Reformation. Im Jahr 2017 feiert die Evangelische Kirche 500 Jahre Reformation; am 31. Oktober  des Jahres 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg, von wo aus die Reformationsbewegung und in weiterer Folge die Gründung der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses ihren Ausgang nahm.
Im Anschluss an den spannenden Vortrag wurden die Teilnehmer mit einem Käsefondue vom Ehepaar Hedwig und Peter Thier aus Pinggau gelabt.









 

Ein Bericht über die Herausforderungen in der
diözesanen Heimseelsorge
   
Am 4. Februar 2013 sprach die Diözesane Heimbeauftragte Elisabeth Pilz im Männerkreis unserer Gemeinde über ihre Tätigkeit und Erfahrungen. Die Teilnehmer sammelten viele wertvolle Eindrücke und möchten diese Informationen einem erweiterten Personenkreis zur Verfügung stellen.
 
Auf Einladung unseres Männerkreises stellte die seit 2012 in dieser Funktion stehende Diözesane Heimbeauftragte Elisabeth Pilz ihre Arbeit vor. „Ein Bericht über die Herausforderungen in der diözesanen Heimseelsorge“ wurde von Fr. Pilz in gleichzeitig lebendiger und lebensnaher Weise erstattet. Zuvor hielt Fritz Fleckl eine Andacht.
Fr. Pilz bereicherte ihre Ausführungen mit den vielen Einflüssen, die sie zu dieser Funktion gebracht hatten. Sie wurde katholisch getauft, ihre Jugend verbrachte sie auf einem Bauernhof in dem Kräuterdorf Irschen im oberen Drautal. Über den Weg der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg kam sie in den Ortsteil Vorberg in Ramsau am Dachstein, ins „Åschbeehäusl“. Dort lebt Fr. Pilz, die inzwischen zum evangelischen Glauben übertrat, mit ihrer Familie, der fünf Kinder entstammen. 2005 wurde sie in die Diakonie eingesegnet. Mehrere Ausbildungen, auch in Waiern, absolvierte sie bis zu dem jetzigen Auftrag.
Die umfangreichen eigenen Erfahrungen mit den großen und kleinen Verschlingungen des Lebens, mit der intensiven Pflege von Angehörigen, mit schweren Schicksalsschlägen in der eigenen Familie, mit den Herausforderungen im engen und nahen Freundeskreis ließen in ihr das Bestreben reifen, jene möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen zu wollen, die vom Leben auch in eine betreuende und pflegende Funktion gestellt werden, oder die als Ehrenamtliche diese Bereicherung suchen.
„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“, 2. Korinther 12/9, stellte den Bezug zu den Aufgaben in der Diakonie her.
Der Besuch von Evangelischen in Grazer Heimen, Seelsorge an sich, Gottesdienst, Vernetzung mit den Pfarren, Werben und Ausbilden Ehrenamtlicher sind die Arbeitsinhalte von Fr. Pilz. Konkrete Projekte betreffen den Besuch von Konfirmanden in Heimen, die Mitarbeit in Schulen unter dem Titel „Der alternde Mensch“, „Krankheit, Sterben, Trauer“, den Konfirmandentag in Leibnitz, den Seniorengottesdienst in der Kreuzkirche, einen Seniorenclub und einen Besuchsdienstkreis von der Heilandskirche in Graz aus, und die Öffentlichkeitsarbeit.
Fr. Pilz präsentierte den Teilnehmern jene Tätigkeiten, die auch in den Pfarrgemeinden vorgenommen werden können. Wiederkehrende Besuche, oder solche zu Geburtstagen, in Heimen oder im privaten Bereich, ein Hilfsnetzwerk sind Möglichkeiten für alle Gemeindeglieder, helfend zu wirken.
In diesem Zusammenhang legte Fr. Pilz allen interessierten Personen das Ausbildungsangebot nahe, so den Basislehrgang für ehrenamtliche Besuchsdienste für Graz und Graz-Umgebung im Herbst 2013, und den Lehrgang für ehrenamtliche Seelsorgerinnen in Heimen und Krankenhäusern ab 2014.
Auslöser für den Bedarf an diesen Diensten können die Trauer Jugendlicher, Suizidfälle Angehöriger, Krisen als Chancen begreifen zu wollen, und viele andere Geschehnisse im Lebensumfeld sein.
Viele persönliche Beispiele konnte Fr. Pilz darlegen, welche die Zuhörer ebenso persönlich berührten und in welchen viele eigene Erfahrungen erkennen konnten. Fr Pilz berichtete über den Ausflug der Superintendentur in der Toleranzwoche 2012 bei Hr. Mathias Knaus, vulgo Blasbichler, den auch einige unserer Männerkreisbesucher kannten.
Fr. Pilz wurde von ihrem Ehemann Karl Pilz begleitet, der in der evangelischen Pfarrgemeinde Ramsau am Dachstein seit langer Zeit aktiv tätig ist. Mit unseren Gemeindemitgliedern Susanne und Herfried Haupt verbindet Familie Pilz eine langjährige Freundschaft.
Die Ausführungen von Fr. Pilz ließen in den Teilnehmern die Absicht reifen, möglichst vielen Gemeindegliedern diese Informationen anzubieten. Alle empfanden den Abend als große Bereicherung.
Die Mitglieder des Männerkreises bedanken sich bei Fr. Pilz sehr herzlich für diesen Besuch.
Hartberg, 24.02.2013, Herfried Haupt
 

stehend: Karl Pilz, Elisabeth Pilz, Klaus Dietrich, Robert Cepek, Franz Kirchsteiger, Wolfgang Schönwetter, Wolfgang Hinrichs, Rudolf Waron, sitzend: Herfried Haupt, Fritz Fleckl (von links)


Karl Pilz, Elisabeth Pilz, Herfried Haupt (von links)

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